Schwetzinger SWR Festspiele: Die Liebe – ein seltsames Spiel
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Lieder über die Liebe, präsentiert von Sängerin Lea Desandre und dem Ensemble Jupiter mit Thomas Dunford.
Liebe ist: Zuwendung, innigste Verbundenheit, erotisches Begehren. Sie ist das größte aller Gefühle. Logisch also, dass die emotionalste aller Künste, die Musik, die Liebe zu ihrem ureigenen Betätigungsfeld erkoren hat. Unzählige Klangwerke erzählen von Sehnsucht, Verlangen, Ekstase, Zärtlichkeit, Verlust und Eifersucht, und so hätten die Mezzosopranistin Lea Desandre und der Lautenist Thomas Dunford, die noch dazu ein liebeserfahrenes Ehepaar sind, mit amouröser Musik allein mehrere Festspieljahrgänge bestreiten können. Dieser Abend, dem das Ensemble Jupiter zusätzlich Farbe verleiht, ist ein Konzentrat. Er bewegt sich, inspiriert von der Vorliebe der Barockzeit für Extreme und Kontraste, von Monteverdis Solo-Madrigal eines verzweifelten Liebenden und seiner Klage der von Theseus verlassenen Ariadne bis hin zu Frescobaldis Gesang eines Verschmähten, dem kaum mehr etwas Halt gibt – außer der Basslinie der Passacaglia. Für ein versöhnliches Ende sorgt am Ende Tarquinio Merula mit einem Loblied der Treue: „Verrückt“, heißt es bei ihm, „ist, wer glaubt, dass ich für süße Liebesschmeichelei oder für stolze Drohungen meine Schritte wende von meiner schönen Angebeteten“.
Öffnungszeiten
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Freitag 22.05.2026 |
19:30
Uhr
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