Vortrag "Stéphanie von Baden - eine großherzogliche Witwe belebt die Mannheimer Musikkultur"
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Kurfürst Carl Theodor gilt als Begründer des Rufes Mannheims als eines der wichtigsten Zentren instrumentaler Musik im 18. Jahrhundert. Seine Hofkapelle schrieb Musikgeschichte und so ging mit dem Wegzug des Hofes nach München 1778 eine Ära der Mannheimer Musikkultur zu Ende.
Übersehen wird dabei jedoch oft genug, dass etwa 40 Jahre später mit Großherzogin-Witwe Stéphanie von Baden, der Adoptivtochter Napoleons I., erneut eine begeisterte Musikliebhaberin und engagierte Förderin der Musik das Mannheimer Schloss bezog. Sie sammelte nicht nur im großen Stil Musikalien, sondern agierte auch als Salonnière und wurde sogar bei der Berufung von Intendanten und beim Engagement künstlerischen Personals für das Mannheimer Hof- und Nationaltheater um ihr Einverständnis befragt. In Kooperation mit dem Forschungszentrum Hof | Musik | Stadt beleuchtet der Vortrag diese marginalisierte Phase kurpfälzischer Musikkultur unter der Schirmherrschaft einer fürstlichen Witwe, die zeitweise auch im Schwetzinger Schloss ihr Quartier bezog und dort sogar ihre erste Tochter zur Welt brachte.
Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung wird erbeten bei:
Museumsleiter Lars Maurer
lars.maurer@schwetzingen.de
06202 / 87-468
Preise
Freier EintrittÖffnungszeiten
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Mittwoch 30.09.2026 |
19:00
- 20:00 Uhr
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