Sandra Richter: Rainer Maria Rilke oder das offene Leben
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Rilkes 150 Geburtstag ist für uns Anlass, ihn in den Mittelpunkt eines Abends zu stellen. Nicht nur, wegen des Jubiläums, sondern weil es über Rilke und sein Werk viel Neues zu sagen gibt.
Das Deutsche Literaturarchiv sammelte in der Vergangenheit viele Briefwechsel und Manuskripte, und auch das Archiv des Suhrkamp-Verlags kam ins Haus, wie auch sein privater Nachlass. Neue Erkenntnisse über seine Zeit, sein Umfeld und sein Werk geben Anlass für eine Neubetrachtung, die Sandra Richter in ihrer Biografie trefflich beschreibt: Rilke floh vor seinen Musen und konnte ohne sie nicht sein, beklagte die Folgen des menschengemachten Fortschritts und begeisterte sich für die Technik, er liebte das einfache Leben und hatte eine ausgeprägte Vorliebe für schöne Dinge und Wohnsitze. Er schuf mit den "Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" einen der ersten modernen Romane und epochemachende Gedichtzyklen, deren Ausdruckskraft bis heute nachwirkt.
Sandra Richter, ist seit 2008 Professorin für Neuere deutsche Literatur in Stuttgart, seit 2019 Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach, das 2025/26 eine Ausstellung und Veranstaltungen über Rilke und sein Werk plant. Sie veröffentlichte außerdem "Eine Weltgeschichte der deutschsprachigen Literatur" (2017) und schrieb bereits 2004 in „Poetiken“ über Rilke.
Preise
| Standard | 15,00 € | |
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| Bibliotheksgesellschaft | 10,00 € |
Öffnungszeiten
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Mittwoch 18.02.2026 |
19:00
- 20:30 Uhr
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