„Kein Recht auf Leben?“ - Vortrag von Katharina Witner und Karl Alfred Schwaderer
Zu den Öffnungszeiten
Zu den nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen im Bodenseekreis
Zwischen 1933 und 1945 setzten die Nationalsozialisten im gesamten Reich eine gnadenlose Erbgesundheitspolitik durch mit dem Ziel, geistig und körperlich behinderte Menschen aus Anstalten als „unwertes“, „nutzloses“ Leben auszumerzen. In jede Region, bis in kleine Gemeinden reichte diese Politik hinein, auch in den heutigen Bodenseekreis und die Gemeinde Kressbronn. Die beiden Historiker beleuchten die historischen Zusammenhänge und veranschaulichen sie durch Opferbiografien.
Katharina Witner arbeitet seit 2009 im Forschungsbereich Geschichte und Ethik in der Medizin am ZfP Südwürttemberg und beschäftigt sich dort unter anderem mit Anfragen zu den NS-Opfern der Zwangssterilisationen und der „Euthanasie“.
Karl Alfred Schwaderer erforscht seit dem Frühjahr 2023 die Auswirkungen der nationalsozialistischen „Erbgesundheitspolitik“ auf die Gemeinde Kressbronn.
Bild: Abtransport von Patienten der Anstalt Liebenau, August 1940
Foto: Stiftung Liebenau
Anmeldung
Keine Anmeldung erforderlich.
Kosten
- Der Eintritt ist frei.
- Spenden werden für den Erhalt des Kulturdenkmals Hofanlage Milz verwendet.
Hinweise
- mit Getränkebewirtung vor und nach der Veranstaltung
- Bitte auf witterungsangemessene Kleidung achten.
- Die Veranstaltung findet in der Scheuer der Hofanlage Milz statt.
- Die Anlage ist nicht barrierefrei. Im Rahmen des Möglichen werden gerne Hilfestellungen geleistet.
- Hunde müssen leider draußen bleiben.
Preise
Freier EintrittÖffnungszeiten
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Freitag 14.08.2026 |
19:00
- 20:30 Uhr
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