Konflikte angehen, aber wie?
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Vortrag im Gewwölbekeller des Stadtmuseums Schopfheim mit dem Soziologen Ueli Mäder, Universität Basel
Konflikte prägen unseren Alltag, Konflikte prägen das Weltgeschehen. Wie gehen wir mit ihnen um, persönlich und gesellschaftlich: Was hilft?
Konflikte verstehen und Frieden fördern
Konflikte prägen unseren Alltag und das öffentliche Geschehen. Wie gehen wir mit ihnen um, persönlich und gesellschaftlich: Was hilft? Wie können wir Konflikte besser verstehen und weiterführend bewältigen? Wie kommunizieren wir mit wem? Darüber diskutieren wir am Beispiel konkreter Alltagserfahrungen und anhand von dem, wie wir das Weltgeschehen und die Kommunikation in Krisenzeiten wahrnehmen.
Dabei interessiert, wie wir auf Konflikte reagieren: eher hilflos, ohnmächtig, Angst besetzt, wütend und verzweifelt? Oder gelingt es uns, Krisen als Herausforderung anzunehmen, zu ergründen und gemeinsam anzugehen, statt einfach andere abzuwerten und ihnen die Schuld zuzuweisen. Wenn wir immer wieder über das stolpern, was trennt, driftet der soziale Zusammenhalt auseinander. Dann nimmt die Polarisierung weiter zu. Aber wie kommen wir dazu, mehr an das anzuknüpfen, was verbindet?
Wir fragen also recht umfassend, wie sich psychologische und soziologische Zugänge verbinden lassen? Und: Was ermöglicht gewaltfreie Kommunikation selbst in akuten Krisen? Was kennzeichnet überhaupt eine friedliche Konfliktkultur? Wie überwinden wir derzeitige Polarisierungen? Welche kleinen Schritte sind heute einfach realisierbar? Und was müsste im Geopolitischen mehr zum Tragen kommen?
Soziologe Ueli Mäder führt anhand konkreter Beispiele ins Thema ein. Er geht davon aus, wie neue Kriege und Konflikte dazu verleiten, militärische und andere Gewaltmittel noch mehr aufzurüsten und Krisen mit ähnlichen Mitteln «lösen» zu wollen, die sie mit verursacht haben. Dazu benötigen wir friedliche Alternativen: persönlich, regional und global.
Öffnungszeiten
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Mittwoch 04.02.2026 |
19:30
Uhr
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